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Torffreie und torfreduzierte Substrate

Den Torfausstieg gut begleiten – Teil 2

Welche Probleme treten bei Hobbygärtnerinnen und -gärtnern im Umgang mit torfreduzierten und torffreien Substraten auf? Und welche Informationen brauchen sie, um mit diesen Blumenerden den gleichen Gartenerfolg zu haben wie mit starktorfbasierten Produkten? Um diese Frage zu beantworten, wurde im Projekt HOT ein über drei Jahre laufendes Reallabor etabliert.

von Dr. Dieter Lohr und Johannes Grote, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, und Dr. Maria Lippl, GreenSurvey GmbH erschienen am 15.07.2024
In den Reallaboren sollte herausgefunden werden, welche Probleme Hobbygärtner im Umgang mit torffreien Substraten haben. © HOT-Projekt
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Teil 1: Ergebnisse der wissenschaftlichen Studien

In dem vom BMEL geförderten Projekt „Hobby-Gartenbau mit torfreduzierten und torffreien Substraten auf Basis nachwachsender Rohstoffe“ (HOT) arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und des Instituts für Marktforschung GreenSurvey gemeinsam daran, dass der Umstieg auf torffreie Substrate für Hobbygärtnerinnen und -gärtner erfolgreich verläuft. Der Schwerpunkt des Projektes liegt auf der zielgruppengerechten Kommunikation.

Damit Kommunikation auch Veränderung bewirkt, muss sie gut vorbereitet und zielgruppengerecht umgesetzt werden. Hierfür führte das Projektteam verschiedene wissenschaftliche Studien durch – die Ergebnisse haben wir im ersten Teil vorgestellt. Hier ging es zum einen um die grundsätzliche Motivation der Gärtner für ihr Hobby. Zum anderen wurden grundsätzliche Einstellungen zu Blumenerden sowie das Einkaufs- und Anwendungsverhalten untersucht.

© HOT Projekt

Über das Modell- und Demonstrationsvorhaben „Hobby-Gartenbau mit torfreduzierten und torffreien Substraten auf Basis nachwachsender Rohstoffe“ (HOT) haben wir bereits berichtet (siehe Kasten). Der Schwerpunkt des Projektes liegt auf der zielgruppengerechten Kommunikation. Wichtig hierfür ist zu wissen, wie Hobbygärtner ticken und welche Informationen sie brauchen, um mit torfreduzierten und torffreien Blumenerden den gleichen Gartenerfolg zu haben wie bisher mit stark torfbasierten Produkten. An diesem Punkt setzt das Reallabor im Projekt HOT an.

Hobbygartenbau bisher wenig erforscht

Für Hobbygärtner bedeutet der Umstieg auf torffreies Gärtnern ein Einschnitt, da viele der über Jahre mit torfbasierten Substraten gesammelten Erfahrungen ihre Gültigkeit verlieren. Und hier besteht das Problem: Viele Hobbygärtner sind erfolgsgetrieben. Dies birgt für die Gartenbaubranche ein erhebliches wirtschaftliches Risiko. Funktionieren die Substrate nicht, verlieren sie die Lust. Der Hobbygartenbau hat derzeit immerhin ein Umsatzvolumen von rund 20 Millionen Euro pro Jahr, wovon mehr als die Hälfte auf den pflanzenbezogenen Bereich – Pflanzen, Saatgut, Dünger oder Substrate – entfällt (Statista 2024).

Hobbygärtner sind erfolgsgetrieben, dies birgt für die Gartenbaubranche ein erhebliches wirtschaftliches Risiko.

Bisher spielte der Hobbygartenbau in der Forschung aber nur eine untergeordnete Rolle. Vielfach wurden einfach Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem Erwerbsgartenbau auf den Hobbygartenbau übertragen. In pflanzenbaulicher Hinsicht mag das vielfach gut funktionieren, ein wichtiger Faktor wurde dabei allerdings immer außen vor gelassen – die Hobbygärtner. Und genau hier setzt das Projekt an.

Damit der Umstieg von torfhaltigen zu torffreien Substraten gelingen kann, brauchen Hobbygärtner fachliche Unterstützung. Zum einen müssen sie über die Gründe des Umstiegs noch breiter informiert werden, dies hilft die Akzeptanz für die Umstellung zu erhöhen. Zum anderen brauchen sie Hilfestellungen für den Umgang mit torfreduzierten und torffreien Blumenerden. Die zentrale Frage war daher, welche Probleme treten bei Hobbygärtnern auf und was ist notwendig, um diese zu vermeiden. Um diese Frage zu beantworten, wurde ein über drei Jahre laufendes Reallabor etabliert.

Erkenntnisse aus dem realen Leben

In Reallaboren arbeiten Wissenschaft und Praxis eng zusammen. In diesem experimentellen Vorgehen werden Forschungserkenntnisse direkt aus der Anwendung im realen Leben gewonnen. Bürger werden Teil der Wissenschaft und tragen mit ihrem Engagement einen wichtigen Teil zum Erkenntnisgewinn bei. Unsere Hobbygärtner machen drei Jahre lang in dem Forschungsprojekt mit. Sie erhalten Pflanzen in verschiedenen torfreduzierten und torffreien Blumenerden und dokumentieren in einem Tagebuch, wann und wie viel sie die Pflanzen gießen, wie oft sie düngen und wie die Pflanzen gedeihen.

Die Dokumentation wird anschließend ausgewertet, sodass Rückschlüsse auf mögliche Anwendungsfehler gezogen werden können. Hinzu kommen Interviews am Ende jeder Vegetationsperiode. Um die von Natur aus große Variabilität dieses Forschungsansatzes etwas zu reduzieren, wurde versucht, die wichtigsten Rahmenbedingungen einigermaßen konstant zu halten.

So erhalten alle Teilnehmer zu Beginn der Sommersaison Mitte Mai einheitlich bepflanzte Gefäße – je Person zwei bunt bepflanzte Balkonkästen und zwei Kübel mit einer Cocktailtomate – nach Hause geliefert. Mit den Pflanzgefäßen erhalten sie zudem Informationsmaterial zur Pflege der Pflanzen und ausreichend Dünger für die gesamte Saison.

Begleitet wird das Reallabor von Demonstrationsversuchen an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT). Dort werden die im Reallabor untersuchten Varianten gespiegelt und durch aufbauende Untersuchungen ergänzt. Gleichzeitig dienen die Demonstrationsversuche als frei zugängliche Schauanlage der Öffentlichkeitsarbeit und dem Wissenstransfer.

Schauanlage in Freising
Schauanlage in Freising © HOT-Projekt

Derzeit läuft die dritte und letzte Saison des Reallabors. Im ersten Jahr wurden zum Einstieg eine torfreduzierte (50 Vol.-%) und eine torffreie Blumenerde verwendet. Gemischt wurden diese an der HSWT aus den derzeit üblichen Torfersatzstoffen: Holzfasern, Grüngutkompost, Rindenhumus, Kokosmark und Ton. Im zweiten Jahr wurde der Schwierigkeitsgrad etwas gesteigert und eine torffreie sowie eine sowohl torf- als auch kokosfreie Blumenerde verwendet.

Während in den ersten beiden Jahren je Versuchsset – bestehend aus zwei Balkonkästen und zwei Tomatenkübeln – dieselbe Substratmischung verwendet wurde, wurden in diesem Jahr die Sets aufgeteilt, das heißt es wurden jeweils zwei unterschiedliche Substratmischungen für die beiden (identisch bepflanzten) Balkonkästen und die beiden Tomatenkübel verwendet.

Was ist anders beim Gärtnern ohne Torf?

Die größten Herausforderungen durch den Verzicht auf Torf ergeben sich beim Gießen und Düngen. Im Vergleich zu Torf haben die meisten Ersatzstoffe – mit Ausnahme von Kokosmark – eine deutlich geringere Wasserkapazität. Daher muss in der Regel häufiger, aber in kleineren Mengen gegossen werden. Dies ist vor allem an sehr heißen Tagen ein Problem, da zum Teil dreimal am Tag gegossen werden muss. Das ist gerade für Berufstätige nicht machbar.

Ein weiteres Problem im Hinblick auf die Bewässerung ist, dass vor allem bei komposthaltigen Substraten geringere Luftporenvolumen und damit einhergehend ein höheres Risiko der Vernässung sowie die Ausbildung vertikaler Feuchtegradienten vorhanden sind. Das bedeutet im oberen Bereich trocknen die Blumenerden stark aus, sind aber unten noch sehr nass. Um dem Problem der geringeren Wasserkapazität entgegenzuwirken, können Superabsorber genutzt werden. Allerdings nur, wenn diese nicht kunststoffbasiert sind – Stichwort Mikroplastik.

Im zweiten Projektjahr wurde ein holzbasierter Superabsorber getestet, dieser hat sich allerdings nicht bewährt. Zwar zeigte die Laboruntersuchung einen deutlichen Anstieg der maximalen Wasserkapazität um fast 20 Vol.-%, wodurch fast das Niveau einer torfbasierten Blumenerde erreicht wurde. Allerdings ging dies zu Lasten des Luftporenvolumens und die Struktur der Blumenerden veränderte sich zum Negativen. Die Oberfläche verkrustete sehr stark, was die Bewässerung erschwerte, weswegen vor allem die Tomaten nur sehr schlecht anwuchsen.

Ein weiterer Ansatzpunkt zur Verbesserung der Wasserversorgung waren Tonkegel mit aufgesteckten Kunststoffflaschen als Wasserspeicher. Diese können eine gewisse Hilfe sein, für eine wirklich ausreichende Versorgung der Pflanzen ist die abgegebene Wassermenge allerdings zu gering. Im derzeit laufenden dritten Versuchsjahr werden weitere Zuschlagstoffe zur Erhöhung der Wasserkapazität geprüft. Zudem wird untersucht, welchen Effekt Wasserspeicherkästen haben.

Die zweite große Baustelle neben der Bewässerung ist die Düngung. Dabei sind wie im Erwerbsgartenbau auch die veränderten chemischen Eigenschaften torfreduzierter und torffreier Blumenerden zu beachten. Dies betrifft vor allem den instabilen Stickstoffhaushalt von Holzfasern sowie den Nährstoffeintrag – vor allem Phosphor und Kalium – durch Kompost, Rindenhumus und Kokosmaterialien. Hinzu kommen die steigenden pH-Werte bei komposthaltigen Mischungen.

Das Düngerangebot im Handel sollte sich wandeln

Die zweite große Baustelle neben der Bewässerung ist die Düngung. Dabei sind wie im Erwerbsgartenbau auch die veränderten chemischen Eigenschaften torfreduzierter und torffreier Blumenerden zu beachten. Dies betrifft den instabilen Stickstoffhaushalt von Holzfasern sowie den Nährstoffeintrag – vor allem Phosphor und Kalium – durch Kompost, Rindenhumus und Kokosmaterialien. Hinzu kommen die steigenden pH-Werte bei komposthaltigen Mischungen.

Hier ist insbesondere der Handel gefordert. Im besten Fall sollte sich das Düngerangebot weg von kulturspezifischen hin zu substratspezifischen Düngern wandeln – beispielsweise phosphatreduziert, und mit Spurenelementen in chelatisierter Form. Und natürlich muss auch das Personal entsprechend geschult werden, um die Kundschaft kompetent beraten zu können.

Ein weiterer, sehr hobbygartenspezifischer Aspekt zeigte sich gleich im ersten Jahr des Reallabors: In dem Jahr erhielten die Teilnehmer einen handelsüblichen Flüssigdünger für den Hobbybereich. Für die Dosierung wurden sie auf die Anwendungsempfehlung des Herstellers verwiesen: „Wöchentlich eine Verschlusskappe auf 3 Liter Gießwasser“. Die Frage, die offenblieb, war: Und wie viel Wasser je Kasten? Durch die geringere Wasserkapazität torfreduzierter und torffreier Blumenerden reduziert sich in der Regel auch die applizierte Düngermenge.

Hinzu kommt das Problem, dass in regenreichen Perioden kaum oder gar nicht gegossen und in der Folge auch nicht gedüngt wurde. All dies resultierte in einer mehrheitlichen Unterversorgung der Pflanzen. Die Nachbefragung ergab zudem, dass im Hinblick auf die Düngung sehr viele Teilnehmer äußerst unsicher und sich der Bedeutung einer ausreichenden Nährstoffversorgung als Schlüssel für ein üppiges Pflanzenwachstum gar nicht bewusst sind. Hier gibt es also durchaus Hebel für Verbesserungen.

Eine einfache Möglichkeit ist eine Veränderung der Anwendungsempfehlung und eine Entkoppelung von Düngung und Bewässerung. Im zweiten Projektjahr erhielten die Teilnehmer den Dünger daher in einer neutralen Flasche und eine Dosieranleitung mit der Angabe der Düngermenge je Pflanzgefäß, also beispielsweise wöchentlich eine Dosierkappe je Balkonkasten, und einer Anwendungsempfehlung wie „Menge in rund 250 ml Wasser lösen und gleichmäßig verteilen“. Zudem wurden die Teilnehmern in der Vorbereitung der Gartensaison auf die Bedeutung der Düngung hingewiesen. Beide Maßnahmen hatten Erfolg, wie die deutlich bessere Nährstoffversorgung der Pflanzen bewies. Im dritten Projektjahr wurde die Anwendungsempfehlung erweitert und darauf hingewiesen, die Düngerdosierung gegebenenfalls an die Pflanzenentwicklung anzupassen.

Der Umstieg gelingt nur mit zielgruppengerechter Information

Die Erkenntnisse aus dem Reallabor bestätigen einmal mehr, dass zielgruppengerechte Kommunikation und Information unabdingbar für den erfolgreichen Umstieg von torfbasierten auf torfreduzierte oder sogar torffreie Blumenerden sind. Dies bedeutet zum einen, dass Hersteller und Handel ihre Produktinformationen – siehe Beispiel Dosieranleitung von Düngemitteln – überdenken sollten. Zum anderen wird entsprechend geschultes Fachpersonal benötigt.

Das ist sicher nicht einfach, aber gerade für den gärtnerischen Fachhandel eine Möglichkeit zur Profilierung und zur Kundenbindung. Um den Handel hierbei zu unterstützen, wurden und werden im Projekt HOT zwei Schulungsplattformen aufgebaut, die sich zum einen an Handel und Hersteller wenden (Torffrei-Handeln) und zum zweiten direkt auf die Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner abzielen (Torffrei-Gärtnern).

Im Handel ist entsprechend geschultes Personal notwendig – das ist eine Herausforderung, aber gerade für den gärtnerischen Fachhandel eine Möglichkeit zur Profilierung und zur Kundenbindung.

Diese enthält zusätzlich zu allgemeinen Informationen eine Einkaufs- und eine Verwendungshilfe für torfreduzierte und torffreie Blumenerden. Die Schulungsplattform Torfrei-Handeln wird über die Seiten des Projektes FiniTo (www.projekt-finito.de) zur Verfügung gestellt. Torffrei-Gärtnern ist auf der Seite www.torffrei.info des BMEL zu finden. Hinzu kommt weiteres Informationsmaterial wie Flyer und Kurzvideos.

Ein ganz wesentlicher Punkt für den erfolgreichen Torfausstieg im Hobbygartenbau wird sich allerdings auch mit noch so viel Informationsmaterial nicht lösen lassen: die Frage der Qualität. Für die Blumenerden im Reallabor wurden nur qualitativ hochwertige Ausgangsstoffe verwendet, dementsprechend waren die Teilnehmer trotz des ein oder anderen Problems mit dem Pflanzenwachstum überwiegend zufrieden.

Qualität der Ausgangsstoffe zum Teil mangelhaft

Dass in der Praxis aber nicht immer nur qualitativ hochwertige Ausgangsstoffe verwendet werden, konnte im ersten Jahr in der Schauanlage nachdrücklich demonstriert werden: Neben den beiden selbst gemischten Blumenerden wurden zwei kommerzielle Blumenerden – eine torfreduziert, eine torffreie – zu drei verschiedenen Zeitpunkten – 8, 4 und 1 Woche vor der Pflanzung der Gefäße – in einem Fachgartencenter gekauft.

Wachstum von Cocktailtomaten in den beiden selbst gemischten Blumenerden sowie in einer gekauften torfreduzierten bzw. torffreien Blumenerde (Kaufdatum jeweils 8, 4 und 1 Woche vor Pflanzung) im Vergleich zu einer Torfkontrolle bei Düngung mit einem Hobbydünger (Reihe oben) bzw. einer auf die Substrateigenschaften angepassten Düngung mit Einzelsalzen (unten)
Wachstum von Cocktailtomaten in den beiden selbst gemischten Blumenerden sowie in einer gekauften torfreduzierten bzw. torffreien Blumenerde (Kaufdatum jeweils 8, 4 und 1 Woche vor Pflanzung) im Vergleich zu einer Torfkontrolle bei Düngung mit einem Hobbydünger (Reihe oben) bzw. einer auf die Substrateigenschaften angepassten Düngung mit Einzelsalzen (unten) © Hochschule Weihenstephan Triesdorf

Während die Tomaten in den beiden Eigenmischungen ein vergleichbares Wachstum wie in der Torfkontrolle aufwiesen, wuchsen die Pflanzen in den beiden gekauften Blumenerden deutlich schwächer und zeigten bei identischer Düngung – Hobbydünger, dosiert nach Anwendungsempfehlung – deutliche Mangelsymptome (siehe Abbildung oben). Diese konnten durch eine Anpassung der Düngung nur bei der torffreien Mischung sichtlich reduziert werden. In der torfreduzierten Blumenerde zeigten auch diese Pflanzen Schäden (siehe Abbildung unten) und starben in der Folge teilweise sogar ab. Zudem waren zum Teil große Wachstumsunterschiede zwischen den drei Chargen zu verzeichnen.

Ganz verhindern lassen sich solche Probleme mit Sicherheit nicht. Sie zeigen aber, wie wichtig das Qualitätsbewusstsein ist: Bei Torfsubstraten ist aufgrund der relativ gleichbleibenden Qualität des Rohstoffs Torf die Qualität der Endprodukte mehr oder weniger gesichert. Bei Torfersatzstoffen sind dagegen erhebliche Anstrengungen notwendig, wobei es nicht nur am Willen der Substrathersteller, sondern auch an der ausreichenden Verfügbarkeit der Rohstoffe in der notwendigen Qualität liegt. Mit steigendem Anteil Torfersatz wird dies immer schwieriger werden, da gemeinsam mit den benötigten Mengen die Qualitätsanforderungen zunehmen.

Eine Stellschraube im Zusammenhang mit der Qualität ist vielfach der Umgang mit den Blumenerden: Aufgrund der starken saisonalen Spitzen muss ein erheblicher Anteil vorproduziert und gelagert werden. Diese Lagerung sollte unter möglichst optimalen Bedingungen – insbesondere witterungsgeschützt – erfolgen, um die Qualität zu erhalten. Unter anderem im Handel ist hier oftmals noch Luft nach oben.

© BMEL/fnr
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