
Sortimente schärfen und Potenziale nutzen
Mit starken Besucherzahlen, hoher Internationalität und klaren Zukunftsimpulsen haben Ambiente, Christmasworld und Creativeworld Anfang Februar in Frankfurt ein deutliches Signal an die Branche gesendet. Für den Fachhandel bot das Messetrio vor allem eines: Orientierung, Trends und Geschäftsperspektiven in einem herausfordernden Marktumfeld.
von Messe Frankfurt/Redaktion erschienen am 13.02.2026Rund 140.000 Besucherinnen und Besucher aus 170 Nationen nutzten die drei Leitmessen als globalen Order- und Networking-Hub. Die Zufriedenheit lag bei 96 %, der Internationalitätsgrad bei 71 %. Neben dem deutschen und europäischen Fachhandel waren zahlreiche internationale Einkäufer vor Ort – von großen Handelsketten bis zu spezialisierten Fachgeschäften. Die hohe Frequenz und Qualität der Kontakte unterstreichen die Bedeutung Frankfurts als zentralen Branchentreffpunkt, so die Veranstalter in ihrer Schlussmeldung.
Christmasworld: Trends und Inszenierung für die Grüne Branche
Für den Fachhandel bestätigte die Christmasworld ihre Rolle als internationale Leitmesse für saisonale Dekoration und Festschmuck. Sie bot Inspiration entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Produkt über Inszenierung bis zum Point of Sale.
Die Christmasworld ist für mich weit mehr als eine Produktschau – sie setzt Themen. Für inhabergeführte Gartencenter bietet sie Orientierung, Inspiration und eine klare Perspektive auf kommende Trends. Martina Mensing-Meckelburg, Präsidentin des VDG
Besonders für inhabergeführte Gartencenter liefert die Messe wichtige Impulse für Sortimentsgestaltung, Warenpräsentation und Trendfrüherkennung. Die enge Verzahnung mit Ambiente und Creativeworld sorgt zusätzlich für Sortimentsideen über das klassische Saisongeschäft hinaus – ein klarer Mehrwert für den Fachhandel.
1Ambiente: Sortimente schärfen, neue Geschäftsfelder erschließen
Auch die Ambiente erwies sich erneut als unverzichtbare Plattform zur Sortimentsentwicklung. Die Vielfalt an Innovationen und Markenauftritten zeigte, wie stark Design, Qualität und Markenprofilierung an Bedeutung gewinnen.
Für viele Händler stand neben dem klassischen Ordergeschäft vor allem die strategische Weiterentwicklung im Fokus: neue Marken entdecken, internationale Kontakte knüpfen und sich frühzeitig auf Marktveränderungen einstellen. Themen wie resiliente Lieferketten, neue Geschäftsmodelle und der Umgang mit geopolitischen Unsicherheiten bestimmten die Diskussionen – praxisnah aufbereitet in Formaten wie den Compass Talks.
Zudem gewannen Hospitality- und Contract-Themen weiter an Bedeutung. Für Fachhändler mit Projektgeschäft oder im Objektbereich eröffneten sich hier zusätzliche Wachstumschancen.













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