
50.000 Tulpen, lange Schlangen und große Begeisterung
Tausende Besucher, 50.000 Tulpen und ein regelrechter Hype: Der TulipDay Berlin 2026 verwandelte den Breitscheidplatz in ein farbenfrohes Blütenmeer. Warum das niederländische Event so viele Menschen begeisterte und die Tulpe erneut zum Frühlingssymbol macht.
von Grünes Presseportal/Redaktion erschienen am 18.03.2026Berlin stand Mitte März ganz im Zeichen der Tulpe: Der zweite „TulipDay Berlin“ verwandelte den Breitscheidplatz am 14. März 2026 in einen farbenprächtigen Pop-up-Garten – und löste einen regelrechten Besucheransturm aus. Mehrere tausend Menschen strömten in die Hauptstadt, um die 50.000 frisch bereitgestellten Tulpen zu bestaunen und selbst zu pflücken. Die Warteschlange zog sich zeitweise mehrere hundert Meter rund um die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.
Organisiert wurde das eintägige Event von der Vereinigung Tulpen Promotie Nederland (TPN), in der über 400 niederländische Gärtnerinnen und Gärtner vertreten sind, gemeinsam mit der Botschaft des Königreichs der Niederlande. Ziel war es, Frühlingsstimmung zu verbreiten und zugleich über den niederländischen Tulpenanbau zu informieren – mit großem Erfolg.
Feierliche Eröffnung mit prominenten Gästen
Zur offiziellen Eröffnung um 12 Uhr begrüßten Hester Somsen, niederländische Botschafterin in Deutschland, TPN-Präsident Arjan Smit sowie Berlins Bürgermeisterin und Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey die Besucherinnen und Besucher. Gemeinsam durchschnitten sie symbolisch ein niederländisch-deutsches Band.

„Mit dem TulipDay Berlin wollen wir den Frühling in Deutschland auf positive Weise einleiten“, erklärte Arjan Smit. Franziska Giffey bedankte sich ausdrücklich für das florale Geschenk: „50.000 Tulpen sind heute hier – das ist etwas ganz Besonderes.“
Die Niederlande gelten als weltweit größter Exporteur von Tulpen. Zu den wichtigsten Abnehmerländern zählen Deutschland, das Vereinigte Königreich, Frankreich und Polen.
Selbstpflücken im Pop-up-Garten
Nach der Eröffnung strömten die Besucherinnen und Besucher in den eigens angelegten Tulpengarten, der erst am Morgen desselben Tages aufgebaut worden war. Ausgestattet mit einer Papiertüte durfte sich jede Person zehn Tulpen nach Wahl selbst pflücken – ein Angebot, das auf enorme Resonanz stieß.
Trotz teils langer Wartezeiten von bis zu zwei Stunden überwog die Begeisterung. Innerhalb weniger Stunden waren alle Blumen verteilt, der Platz geleert – und die Menschen gingen mit bunten Sträußen und Frühlingsgefühlen nach Hause.
Die starke Medienresonanz im Vorfeld, der große Andrang vor Ort sowie zahlreiche positive Reaktionen in sozialen Netzwerken und der Presse unterstreichen den Erfolg der Veranstaltung. Der TulipDay Berlin hat sich damit eindrucksvoll als Publikumsmagnet etabliert – und die Tulpe einmal mehr zum Symbol für den Frühlingsbeginn gemacht.




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