Nachwuchs gesucht
Warum der Floristik die Azubis fehlen
Die Zahl der Auszubildenden in der Floristik sinkt – Berufsschulklassen werden kleiner, Standorte schließen, Betriebe finden kaum noch Nachwuchs. Doch woran liegt das? Wir haben mit jungen Floristinnen und Floristen und einer Schulleiterin gesprochen, um herauszufinden, was sich ändern muss, damit die Begeisterung für das Handwerk eine Zukunft hat.
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Roman Junghahn hat seine Ausbildung 2024 abgeschlossen. Er ist kein typischer Nachwuchsflorist. Mit 35 Jahren begann er noch einmal neu, nachdem er zuvor Amerikanistik und Soziale Arbeit studiert hatte. Auf der Suche nach einem Lehrberuf landete er dann eher zufällig in der Floristik. Vor allem der Umgang mit den Blumen und Pflanzen ist das, was den 39-Jährigen an der Floristik fasziniert. „Durch das Gestalten mit diesen verschiedenen pflanzlichen Werkstoffen den Zugang zu mir selbst zu finden – das ist mein Ding, warum mir Floristik wichtig ist“, erklärt er. Doch genau dieser Zugang komme im Berufsalltag oft zu kurz. Tempo, Kostendruck, Effizienz – all das lasse wenig Raum für Reflexion. Und das beginne auch schon in der Ausbildung....





