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Ausbildungsinitiativen in der Floristik

Zwischen Engagement und Ernüchterung

Schon seit vielen Jahren ist klar: In der Floristik wurde und wird zu wenig ausgebildet. Die Folgen spüren viele Floristik-Fachgeschäfte im Fachkräftemangel – gekürzte Öffnungszeiten als Folge und Schwierigkeiten bei der Suche nach Nachfolgern sind nur zwei Stichworte. Verschiedene Akteure der Branche versuchen durch Ausbildungsinitiativen gegenzusteuern – warum lassen die Erfolge auf sich warten?
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Vom Weltmeister lernen: Fleurop gewinnt für seine Ausbildungsinitiativen regelmäßig auch Branchengrößen wie Nicolaus Peters, den amtierenden Interflora-Weltmeister .
Vom Weltmeister lernen: Fleurop gewinnt für seine Ausbildungsinitiativen regelmäßig auch Branchengrößen wie Nicolaus Peters, den amtierenden Interflora-Weltmeister .Eva Oertwig
Im Spätsommer 2025 veröffentlichte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) die Ergebnisse einer Studie zum Fachkräftemangel in Deutschland. Sollte sich die Entwicklung der vergangenen Jahre fortsetzen, würden im Jahr 2028 über 760.000 Fachkräfte in Deutschland fehlen – so das IW. Besonders betroffen sind Verkaufsberufe, also der Einzelhandel. Betrachtet man die Lücke bei den Fachkräften, handelt es sich bei rund der Hälfte um Berufe, die eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzen. Dazu zählen dann auch die Floristen. Das IW geht davon aus, dass zwischen 2023 und 2028 weniger als 25.000 Beschäftigte neu in der grünen Branche eingestellt werden. Wohlgemerkt in der grünen Branche, also in der Floristik und in den Gartenbauberufen....
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