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IPM Essen

Orientierung in einem schwierigen Markt

Die IPM Essen bleibt ein wichtiger Treffpunkt der internationalen Gartenbaubranche – nahezu 40.000 Fachbesucher nutzten die Weltleitmesse Ende Januar, um sich über Neuheiten zu informieren, Kontakte zu pflegen und vor allem: miteinander zu sprechen.

von Redaktion erschienen am 06.02.2026
Der direkte Austausch bleibt zentral: Viele Messebesucher nutzten die IPM Essen für intensive Gespräche mit Partnern und Lieferanten. © Armin Huber/Messe Essen
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Denn Gesprächsbedarf gibt es derzeit reichlich. Steigende Kosten, unsichere Märkte und strukturelle Veränderungen prägen viele Betriebe. Entsprechend intensiv wurde auf der Messe diskutiert – über neue Produktionswege, veränderte Kundenansprüche und darüber, wie sich Pflanzen künftig erfolgreich vermarkten lassen. Die IPM erfüllte damit einmal mehr ihre wichtigste Funktion: Orientierung zu geben und Menschen zusammenzubringen.

Beim Rundgang durch die Hallen fiel allerdings auch auf, dass sich die Branche in einer Phase der Neujustierung befindet. Einige Aussteller fehlten, andere traten mit kompakteren Ständen auf als in den Jahren zuvor. Die Messe wirkte stellenweise etwas luftiger – ohne jedoch an Relevanz einzubüßen. Vielmehr schien sich der Fokus stärker auf das Wesentliche zu verschieben: konkrete Gespräche, gezielte Geschäftsanbahnung und Austausch auf Augenhöhe.

Neue Konzepte in herausfordernden Zeiten: Der 24/7-Shopcontainer der Ekaflor fand viel Beachtung.
Neue Konzepte in herausfordernden Zeiten: Der 24/7-Shopcontainer der Ekaflor fand viel Beachtung. © Grit Landwehr

Gerade für den Gartenfachhandel bot die Messe zahlreiche Ansatzpunkte. Klimarobuste Pflanzen und nachhaltige Substrate gehörten weiterhin zu den dominierenden Themen. Gleichzeitig verschiebt sich der Blick vom einzelnen Produkt hin zu Konzepten: Pflanzen werden stärker als Teil von Lifestyle- und Gestaltungsideen präsentiert – ein Ansatz, der auch im Gartencenter neue Impulse für die Kundenansprache liefern kann. Gleichzeitig entstehen neue Convenience-Lösungen, die den Zugang zu Blumen und Pflanzen erleichtern sollen – von Automaten bis zu Smart-Gardening-Systemen.

Auf der IPM wurde deutlich: Die Branche steht vor Herausforderungen, aber sie sucht nach Antworten. So bleibt die Messe bei aller Diskussion über Herausforderungen auch ein Ort, der Zuversicht vermittelt – und Jahr für Jahr ein Signal für Aufbruch, Ideen und den gemeinsamen Blick nach vorn sendet.

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